Typografie – Diese Schriftkombinationen sind möglich

Schriftmischungen sind keine einfache Angelegenheit. Was zunächst noch klar und gelungen erscheint, kann durch die Kombination mit anderen Elementen völlig aus der Bahn geraten.  

Natürlich gibt es – wie für alles – auch für die Kombination von Schriften ein paar einfache, klare Faustregeln.

Schriftmischung

Das ist der sicherste Weg: 

Die Schriftmischung innerhalb einer Schriftfamilie. Alle Schnitte innerhalb einer Familie können fast uneingeschränkt gemischt werden. Ausnahme: Schnitte, die sich sehr ähnlich sind.

Beispiel:

Grundsätzlich sollte zwischen den gewählten Schriftarten ein klarer Gegensatz erkennbar sein bwz. Kontrast entstehen. Zu geringe Unterschiede erzeugen nämlich beim Betrachter eine störende Unausgeglichenheit. 

Schriften sind mischbar, wenn sie deutliche Unterschiede aufweisen, Schriftschnitte aus Schriftfamilien der gleichen Stilrichtung sollte man nicht untereinander mischen. Ausnahme: Der Größenunterschied der Schriften ist sehr groß.  

Beispiel:

Schritstruktur

Schriften sind mischbar, wenn sie eine gleiche oder ähnliche Struktur aufweisen. Das bedeutet, dass eine edel wirkende Schriftart, die über unterschiedliche Strichstärken verfügt, mit einer eleganten Serifenschrift, die ebenfalls über unterschiedliche Strichstärken verfügt, kombiniert werden kann. 

Beispiel:

Auch die Mittellängen (x-Höhen) spielen eine Rolle für die Struktur der Schrift bzw. der Texte. Achte bitte bei der Auswahl darauf, dass deine ausgewählten Schriftarten ähnlich geringe oder ähnlich große x-Höhen aufweisen. Sonst hast du im Text (zumindest optisch) unterschiedliche Zeilenhöhen. 

Beispiel:

X-Höhen

Bei der semantischen Typografie setzt man sich mit der Bedeutung des Textes auseinander und unterstreicht diese mit typografischen Mitteln. D.h., der Inhalt des Textes wird mit Buchstaben grafisch dargestellt

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